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denk!mal „Suchen-Finden-Erinnern“

Die Ausstellung im Abgeordnetenhaus und wir live dabei!

Dieses Mal geht es nicht ums Lesen!
Wir waren anlässlich der Befreiung der Menschen aus dem Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz am 27. Januar 1945 durch sowjetische Soldaten im Abgeordnetenhaus von Berlin.
Das Abgeordnetenhaus veranstaltet seit nun mehr als 10 Jahren jedes Jahr um diese Zeit zusammen mit dem Projektteam denk!mal eine Ausstellung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozalismus. Dort können sich Schulen, Jugendgruppen und junge Erwachsene mit Projekten einbringen, die die schreckliche Zeit widerspiegeln, insbesondere die Vernichtung der Juden, Roma und Sinti, Homosexuellen und geistig behinderten Menschen. Egal ob Plakate, Filme oder Skulpturen, jede Arbeit ist willkommen.
Die gesamte Ausstellung befand sich unter dem Thema „Suchen-Finden-Erinnern“, das auch in großen Druckbuchstaben auf dem Prospekt der Abendveranstaltung, welches Informationen des Abends beinhaltete, zu lesen war. Vom 19.-26. Januar 2015 waren die Werke zu sehen.

Wir, die Spandauer Jugendliteraturjury, beteiligten uns auch an dem denk!mal Projekt mit einem Film, der ein Teil unserer Ausstellung „Erinnern macht stark für das Heute“ war. Diese Austellung hatten wir zusammen mit ‚Stark ohne Gewalt‘ erarbeitet. Sie war von Juni bis Juli 2014 in der Spandauer Stadtbibliothek ausgestellt. Im April 2014 fuhren wir nämlich zusammen nach Auschwitz und Birkenau um den Toten zu gedenken und um Näheres über das Leben dort zu erfahren.
Am Mittwoch, den 21. Januar 2015, waren wir nun bei der Abendveranstaltung im Plenarsaal. Dort wurden ausgewählte einzelne Szenen aus Theaterstücken, die die Themen Deportation, Zivilcourage und die Ausgrenzung der Juden behandelten, zum Teil auch mit selbstgeschriebenen Liedern von Berliner Schulen aufgeführt. Durch den Abend führte Ben, auch bekannt als Moderator von KiKa LIVE.
Aber nicht nur Theaterstücke standen auf dem Programm, auch ein Interview mit Schülern, die in Auschwitz und Griechenland waren. In Griechenland wollten sie herausfinden, wie es den Juden dort ging während der deutschen Besatzung, ebenso wurde ein aufgezeichnetes Zeitzeugeninterview mit Werner Barasch gezeigt, der den Holocaust überlebte, indem er die Nazis austrickste. Danach folgte noch eine Lesung aus „Das Tagebuch des Werner Barasch“.
Anschließend konnte man sich die Ausstellung im Casino des Abgeordnetenhauses anschauen und das leckere Essen, das freundlicherweise von einer Schule aus Berlin bereitgestellt wurde, genießen.

Mehr Informationen zur Ausstellung und denk!mal

Wie schon angemerkt ist die Ausstellung bereits vorbei. Wer sich aber nochmehr um den Abend herum informieren möchte, könnte folgende Links interessant finden:

*HIER* geht es zum Internetauftritt des Jugendforums denk!mal. Dort finden sich weitere Berichte über den Abend, interessante Informationen rund um den 27. Januar und weitere spannende Links.

ALEX offener Kanal Berlin hatte an diesem Abend alles Live übertragen und die einzelnen Auschnitte, sowie extra Interviewmaterial findet ihr sowohl auf seinem YouTube-Kanal, als auch auf seiner Homepage.

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