Schlagwörter

, ,

‚Liebe ist was für Idioten. Wie Mich.‘ von Sabine Schoder

Eine Geschichte, so ehrlich wie das Leben! Und voller Emotionen, die einen mit sich ziehen.

Liebe ist was für Idioten. Wie Mich.

Erster Eindruck:

Ich habe dieses Buch über eine Leserunde bei lovelybooks entdeckt und da mich das Cover direkt angesprochen hat, wollte ich mehr wissen. Die Inhaltsangabe fand ich ok, aber erst die Leseprobe hat mich so richtig überzeugt. Dann hatte ich auch noch das Glück und habe tatsächlich ein Leseexemplar gewonnen. Endlich mal wieder ein Buch, dass mich wirklich neugierig gemacht hat.

Worum geht’s:

Das Buch handelt von Viki, die kein leichtes Leben hat, ihr Mutter ist an Krebs gestorben, ihr Vater ein Trinker und sie selbst versucht immer stark zu bleiben. Zu ihrem Geburtstag schenken ihre Freunde ihr Gras, doch sie bekifft sich so sehr, dass sie am nächsten Morgen einen Blackout hat. Aber die Zeichen sind ziemlich eindeutig: fremdes Zimmer, verstreute Klamotten, ein nackter Typ neben ihr. Blöd nur, dass sie den Typen eigentlich gar nicht ausstehen kann. Doch da gerät der Stein ins Rollen und Viki versucht hinter die Maske von Jay, ihrem One-Night-Stand zu blicken. Ist er wirklich dieses Rockstar-Klischee? Und warum geht er plötzlich nicht mehr zu Schule? Was ist sein Geheimnis?

Was ich denke:

Von Beginn an war ich von der Geschichte eingenommen, dass lag zum einen an Viki, die ein unglaublich sympathischer Hauptcharakter ist, mit ihrer direkten und ehrlichen Art. Zum andern ist die Geschichte so flüssig geschrieben, dass geht wirklich runter wie Öl. Ich konnte kaum aufhören zu lesen. Handlung und Charaktere wirken wie aus dem Leben gegriffen, auch wenn einige Nebencharaktere leider etwas blass bleiben, so dreht sich die Geschichte umso mehr um Viki und Jay. Die beiden haben eine wirklich tiefgehende Hintergrundgeschichte, die realistisch und gut dargestellt wird.
Ein Grund, warum man immer weiter lesen möchte, sind die Geheimnisse. Jay verbirgt und verschweigt ganz offensichtlich etwas. Doch was? Gemeinsam mit Viki beginnt man zu rätseln, folgt gemeinsam mit ihr den Spuren und stellt Vermutungen an. Ich hatte eine vage Vermutung (die sich letztlich bestätigt hat), aber es war bis zum Schluss nicht klar, worauf seine Geheimnisse hinauslaufen.

Was letztlich bleibt:

Diese Geschichte ist wie das Leben, vielfältig und voller Emotionen, von Lachen über Erstaunen bis hin zu Traurigkeit war alles mit dabei. Und das auf realistische Weise, ohne dass das Buch unnötig überquoll an Emotionen. Ich habe mit den Charakteren mitgefiebert und gelitten, gehofft und geliebt. Genau das ist es doch auch, was ein gutes Buch braucht, oder?

Glöckchen
Advertisements